Eine Horde Esel auf Eis
Ein Hauch von Winter auf Sylt. Nun doch. Schade, nun hatten sie es doch gewusst, nicht so genau, aber immerhin. Die Meteorologen. Jedoch, und das ist das Schöne hier auf Sylt, wenn die Sonne dann mal kommt, so wie jetzt, dann wärmt sie halt doch. Einer der wunderbaren Besonderheiten der schönen Insel ist ihre Lage. Die Sonne scheint so stark, jetzt schon im März, sie scheint so nah. Dann wirds halt doch warm ums Herz, hier bei uns. Anders als drüben, bei euch da drüben, in Deutschland.
Schaurige Geschichten lese ich heute, was ist nur los. In Deutschland. irgendwas stimmt nicht, kann richtig nicht sein, an eurer Politik. Mann wirft Kinder aus Fenstern, man friert sie ein, steckt sie in Mülltonnen, setzt aus sie im Wald. Welch ein Graus, welch Schrecken, welch Politik. Steckt dahinter.
Die Stoibers, Merkels, Fischers und auch Leyens dieser Welt, was macht ihr nur. Was habt ihr diesem Land gebracht. Multi-Kulti wars am Anfang, später hiess es, ja genau, so hiess es. Globalisierung. Ohne Sinn fürs Volk, ohne Verstand, für wen bloss. Ihr wisst ja für wen.
Geleitet von Idealen die einen, verblendet wie eine Horde Esel auf Eis, getrieben von der Gier die Anderen. Oder auch andersrum. Oder beide Beides. Diese unermessliche Gier. Was für ein Preis. Man liest ihn oben, den Preis.
Heute einmal zornige, aber dennoch herzliche Grüße, von einer Insel der Wärme, der Insel Sylt,
Ihr Marlon
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