Der Ansatz auf Sylt
von Prof. Reise klingt interessant und ist durchaus plausibel. Das Aufschütten von Sand an Sylts Ostseite hat sicherlich einen längeren Bestand. Allerdings paßt das Vorgehen nicht zu unserem Verständnis von Immobilienwirtschaft. Womöglich brauchen wir da eine Lex Sylt, welches ein abbröckelndes Kampen in einer sozialverträglichen Form kompensiert.
Die Sandaufspülungen an Sylts Westseite haben nur kurz Bestand, da sich dort die Wassertiefe vor der Küste sprunghaft ändert und sich regelmäßig die gefürchteten schweren Brecher aufbauen.
Sylt hat jedermann etwas Schönes zu bieten, nicht nur den vermögenden Cliffhangern.
